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Für Selbstständige, kleine Betriebe und Teams ohne IT-Abteilung

CRM für Kleinunternehmen: Anfragen, Angebote und Kunden wieder im Griff

30 Tage Test mit HighLevel Bootcamp über diese Website · 14 Tage laut öffentlicher Preisseite

Dieser Ratgeber zeigt, ab wann sich ein CRM lohnt, wann Excel oder Notion genügen, welche Funktionen wirklich zählen, was fünf Systeme laut ihren Preisseiten kosten und wie Sie in vier Wochen starten.

  • AnrufRückruf wegen Bad
  • E-MailFotos vom Altbad
  • FormularTerminwunsch Do
  • WhatsApp„Passt 10 Uhr?“
  • Empfehlungvon Familie B.

Sabine K.

Badsanierung, Einfamilienhaus

Angebot
  1. MoAnfrage per Formular, Quelle: Empfehlung
  2. DiRückruf, Termin zur Besichtigung vereinbart
  3. FrAngebot versendet

Nächster Schritt: Donnerstag nachfassen · zuständig: Tom

Illustration · fünf Eingänge, eine Kundenkarte im CRM (erfundene Daten)

Kapitel 1 · Wo hakt es?

Wo Anfragen in kleinen Unternehmen verloren gehen

Acht Probleme, die fast jeder kleine Betrieb kennt

Ein CRM ist kein Selbstzweck. Es lohnt sich nur, wenn es eines dieser Probleme spürbar kleiner macht. Prüfen Sie beim Lesen, welche Zettel auch an Ihrer Pinnwand hängen würden.

Anfragen gehen verloren

Eine Anfrage kommt per E-Mail, eine über das Kontaktformular, eine am Telefon, eine über Instagram und eine als Empfehlung beim Bäcker. Jede landet an einem anderen Ort, und niemand ist klar dafür zuständig.

Woran Sie es merken: Kunden fragen nach, ob ihre Anfrage angekommen ist. Oder sie fragen gar nicht mehr nach und gehen zur Konkurrenz.

Was ein CRM ändert: Alle Eingänge landen als Kontakt an einer Stelle, mit Quelle und zuständiger Person. Die Anfrage beantworten muss trotzdem ein Mensch.

Angebote werden nicht nachverfolgt

Das Angebot ist raus, der Kunde meldet sich nicht, und im Tagesgeschäft vergisst man den Anruf nach einer Woche. Das Angebot stirbt still, obwohl der Kunde vielleicht nur eine Frage hatte.

Woran Sie es merken: Sie finden alte Angebote im Postausgang, bei denen Sie nicht wissen, ob sie abgelehnt wurden oder einfach liegen geblieben sind.

Was ein CRM ändert: Jedes offene Angebot hat eine Wiedervorlage mit Datum. Ob Sie dann anrufen, entscheiden Sie.

Excel reicht nicht mehr aus

Die Kundenliste war einmal ordentlich. Inzwischen gibt es drei Versionen, Spalten, die nur eine Person versteht, und Notizen, die in einer einzigen Zelle stehen.

Woran Sie es merken: Vor jedem Anruf wird zuerst gesucht, welche Datei die aktuelle ist.

Was ein CRM ändert: Ein Datenbestand für alle, mit Verlauf pro Kunde statt Freitext pro Zelle. Für kleine Listen kann eine gut geführte Tabelle aber weiterhin genügen; dazu mehr in Kapitel 4.

Kundeninformationen liegen überall

Outlook, WhatsApp auf dem Firmenhandy, ein Notizbuch im Auto, Post-its am Bildschirm, ein Ordner auf dem Laptop. Jede Quelle für sich funktioniert, zusammen ergeben sie kein Bild.

Woran Sie es merken: Die Frage „Was haben wir dem Kunden eigentlich zugesagt?“ dauert zehn Minuten.

Was ein CRM ändert: Der Kontakt wird zum Ort, an dem Gespräche, Zusagen und Dokumente zusammenlaufen. Das klappt nur, wenn das Team dort auch wirklich einträgt.

Alles hängt am Inhaber

Die Chefin kennt jeden Kunden persönlich. Das ist eine Stärke, bis sie krank ist, im Urlaub oder eine Mitarbeiterin einen Vorgang übernehmen soll.

Woran Sie es merken: Während der Abwesenheit des Inhabers bleiben Rückfragen liegen, weil niemand den Stand kennt.

Was ein CRM ändert: Wissen wird vom Kopf in einen gemeinsamen Verlauf verlagert. Die persönliche Beziehung bleibt beim Menschen.

Keine klare Pipeline

Niemand kann schnell sagen, wie viele Interessenten gerade aktiv sind, wer zurückgerufen werden muss, welche Angebote offen sind und welche Aufträge kurz vor dem Abschluss stehen.

Woran Sie es merken: Die Auftragslage fühlt sich mal gut, mal schlecht an, ohne dass Sie sagen könnten, warum.

Was ein CRM ändert: Eine Pipeline zeigt jeden Vorgang in seiner Phase. Das macht die Lage sichtbar, nicht automatisch besser.

Keine Kundenhistorie

Ein Stammkunde ruft an und bezieht sich auf das Gespräch vom Frühjahr. Wer den Anruf annimmt, weiß davon nichts und muss nachfragen.

Woran Sie es merken: Kunden erzählen ihre Geschichte mehrmals, und zwar verschiedenen Leuten in Ihrem Betrieb.

Was ein CRM ändert: Der Verlauf am Kontakt zeigt Gespräche, Angebote und Aufträge der Reihe nach, sofern sie dort festgehalten wurden.

Wachstum erzeugt Chaos

Mehr Kunden und mehr Anfragen bedeuten mehr Rückrufe, mehr Termine und mehr Angebote. Was mit zwanzig Kunden im Kopf ging, geht mit achtzig nicht mehr.

Woran Sie es merken: Abends werden Mails nachgearbeitet, die tagsüber liegen geblieben sind, und trotzdem fällt etwas durch.

Was ein CRM ändert: Wiederkehrende Schritte werden zu einem festen Ablauf, teils automatisiert. Mehr Arbeit wird dadurch nicht weniger, aber planbarer.

Der Weg einer Anfrage, Station für Station

Egal ob Malerbetrieb, Steuerkanzlei oder Webdesign-Studio: Aus einer Anfrage wird über dieselben Stationen ein Kunde. An jeder Station kann etwas verloren gehen.

  1. Anfrage

    Geht verlorenDie Mail liegt im falschen Postfach, der Anruf auf einem Zettel.

    Im CRMKontakt mit Quelle und Eingangsdatum

  2. Kontakt

    Geht verlorenNiemand fühlt sich zuständig, der Rückruf kommt zu spät.

    Im CRMZuständige Person und Aufgabe mit Frist

  3. Angebot

    Geht verlorenDas Angebot ist raus, der Stand nur im Kopf.

    Im CRMVorgang in der Phase „Angebot“, mit Datum

  4. Nachfassen

    Geht verlorenDer Anruf nach einer Woche wird vergessen.

    Im CRMWiedervorlage, die sich meldet

  5. Abschluss

    Geht verlorenAbsagen werden nicht notiert, Gründe gehen verloren.

    Im CRMGewonnen oder verloren, mit Grund

  6. Bestandskunde

    Geht verlorenDer Kunde ist erledigt und wird vergessen.

    Im CRMTermin für Wartung, Folgeauftrag, Nachfrage

Die meisten kleinen Unternehmen verlieren nicht bei der Arbeit selbst, sondern an den Übergängen: zwischen Anfrage und erstem Rückruf, zwischen Angebot und Nachfassen, zwischen Abschluss und dem nächsten Auftrag desselben Kunden. Genau diese Übergänge macht ein CRM sichtbar. Wer vorher weiß, an welcher Station es bei ihm hakt, kauft gezielter ein und richtet schneller ein.

Ein Beispiel für den letzten Schritt: Bestandskunden werden oft vergessen, weil ihr Auftrag erledigt ist. Dabei ist die Wartung nach einem Jahr, die Folgeberatung oder der zweite Auftrag meist leichter zu gewinnen als ein neuer Kunde. Ein CRM hält das Datum fest, an dem Sie sich wieder melden wollten. Wie Sie diese Stationen in Werkzeugen abbilden, zeigt das Kapitel zu den Funktionen.

GoHighLevel als CRM ansehen

Wenn Anfragen bei Ihnen über viele Kanäle kommen, sehen Sie sich an, wie GoHighLevel Formular, Nachricht und Pipeline an einem Kontakt zusammenführt.

Kapitel 2 · Wer ist gemeint?

Selbstständig, Kleinunternehmen, KMU: für wen dieser Ratgeber gedacht ist

Nicht jedes kleine Unternehmen ist gleich klein

„Kleinunternehmen“ ist im Alltag ein Sammelbegriff. Für die Wahl eines CRM zählt weniger die Größenklasse als die Frage, wie viele Menschen mit denselben Kunden arbeiten.

  1. Selbstständig, Freelancer

    1 Person

    Kontakte, Wiedervorlagen, offene Angebote

  2. Einzelunternehmen

    1 bis 3 Personen

    Gemeinsamer Stand zwischen Inhaber und Büro

  3. Kleinstunternehmen

    bis 9 Beschäftigte, bis 2 Mio. €[1]

    Zuständigkeiten, gemeinsame Pipeline

  4. Kleines Unternehmen

    bis 49 Beschäftigte, bis 10 Mio. €[1]

    Rollen, Berichte, Integrationen

  5. KMU und Mittelstand darüber

    mittlere Unternehmen

    ERP-Anbindung, Migration, Projekt

Die ersten vier Stufen sind Thema dieser Website. Beschäftigten- und Umsatzgrenzen nur bei den zwei statistischen Klassen des IfM Bonn.

Das Institut für Mittelstandsforschung Bonn zählt Unternehmen mit bis zu 9 Beschäftigten und bis 2 Mio. € Umsatz zu den Kleinstunternehmen, mit bis zu 49 Beschäftigten und bis 10 Mio. € Umsatz zu den kleinen Unternehmen. Das ist eine statistische Einteilung und sagt nichts darüber, welche Software Sie brauchen.[1]

Was die Größe für ein CRM bedeutet

  • Selbstständige und Freelancer: Eine Person, alle Rollen. Gebraucht werden Kontakte, Wiedervorlagen und ein Überblick über offene Angebote. Teamfunktionen und Rechte sind überflüssig.
  • Einzelunternehmen mit ein, zwei Mitarbeitern: Der Inhaber verkauft, jemand im Büro nimmt Anrufe an. Jetzt zählt, dass beide denselben Stand sehen.
  • Kleine Teams von drei bis zehn Personen: Zuständigkeiten, Übergaben und eine gemeinsame Pipeline werden wichtig. Hier kippt eine Tabelle am häufigsten.
  • Kleine Betriebe mit zehn bis fünfzig Beschäftigten: Mehrere Rollen, oft ein kleiner Innendienst, Termine im Außendienst. Rechte, Berichte und Integrationen gewinnen an Gewicht.
  • KMU und Mittelstand darüber: ERP-Anbindung, Datenmigration und Projekte mit Dienstleistern. Das ist ein anderes Thema als dieser Ratgeber.

Achtung Verwechslung: der Kleinunternehmer im Steuerrecht

Wer in Deutschland „Kleinunternehmer“ sagt, meint oft die Regelung aus § 19 Umsatzsteuergesetz. Sie knüpft an den Umsatz an, nicht an die Zahl der Beschäftigten und schon gar nicht an die Art, wie Sie Kunden betreuen.[2]

§ 19 Abs. 1 Satz 1 UStG[2]
„Ein von einem im Inland oder in den in § 1 Absatz 3 bezeichneten Gebieten ansässigen Unternehmer bewirkter Umsatz im Sinne des § 1 Absatz 1 Nummer 1 ist steuerfrei, wenn der Gesamtumsatz nach Absatz 2 im vorangegangenen Kalenderjahr 25 000 Euro nicht überschritten hat und im laufenden Kalenderjahr 100 000 Euro nicht überschreitet.“

Kapitel 3 · Brauche ich das?

Ab wann sich ein CRM für ein kleines Unternehmen lohnt

Der Selbsttest: zwölf Anzeichen

Die Zahl der Kontakte allein ist ein schlechter Maßstab. Ein Kosmetikstudio mit 400 Stammkundinnen und einem Terminbuch braucht vielleicht kein CRM; ein Berater mit 30 Interessenten und langen Angebotsphasen vielleicht schon. Zählen Sie lieber, welche Anzeichen auf Sie zutreffen.

Kreuzen Sie an, was auf Ihren Betrieb zutrifft

  • 0 bis 3Kalender, Kontaktliste oder eine gut geführte Tabelle genügen wahrscheinlich.
  • 4 bis 6Eine Zwischenstufe lohnt sich: Tabelle mit Wiedervorlagen, Notion-Board oder eine kostenlose CRM-Version.
  • 7 und mehrEin CRM wird Ihnen spürbar Arbeit abnehmen. Wählen Sie nach den Funktionen, die Ihre Treffer betreffen.

Die drei Stufen sind eine Faustregel dieser Website, keine Messung. Sie beruhen auf einer einfachen Überlegung: Ein CRM kostet Geld und Pflegezeit. Es lohnt sich erst, wenn es Arbeit abnimmt, die Sie heute schon haben, oder Umsatz rettet, den Sie heute verlieren.

Pauschale Schwellen wie „ab 15 Kunden“ oder feste Versprechen über gesparte Stunden pro Woche finden Sie hier nicht. Für solche Zahlen gibt es keinen belastbaren Beleg, und sie hängen stark davon ab, wie Ihr Geschäft funktioniert. Wer drei Anzeichen deutlich spürt, hat oft mehr Grund zu handeln als jemand, bei dem sieben nur ein wenig zutreffen.

Wann Sie (noch) kein CRM brauchen

  • Sie arbeiten allein, haben wenige, langfristige Kunden und kaum Neukundengewinnung. Ein Kalender und eine gepflegte Kontaktliste genügen.
  • Ihr Geschäft läuft über Termine und Laufkundschaft, etwa im Friseursalon oder Studio. Dann ist eine Buchungs- oder Kassensoftware mit Kundenkartei oft passender als ein Vertriebs-CRM.
  • Ihre Branchensoftware hat bereits eine Kundenverwaltung, etwa für Angebote, Aufmaß und Rechnungen im Handwerk. Prüfen Sie zuerst, ob deren Wiedervorlagen reichen.
  • Niemand im Betrieb wäre bereit, täglich fünf Minuten einzutragen. Dann scheitert jedes CRM, und Sie sollten zuerst die Abläufe klären.

Wenn Sie beim Test in der mittleren Stufe landen, lohnt sich ein Blick auf die Alternativen: Eine gut aufgebaute Tabelle oder ein Notion-Board kann eine vernünftige Zwischenstufe sein.

CRM-Funktionen ansehen

Wenn Sie sieben oder mehr Anzeichen gezählt haben, sehen Sie sich an, wie Kontakte, Pipeline und Erinnerungen in GoHighLevel zusammenspielen.

Kapitel 4 · Reicht Excel?

CRM, Excel, Outlook oder Notion: was wofür reicht

CRM oder Excel und Google Sheets

Excel ist nicht das Problem. Es ist für viele kleine Unternehmen der richtige Anfang. Ein CRM wird interessant, wenn die Zahl der Gespräche, Personen und Wiedervorlagen größer wird, als eine Tabelle sie übersichtlich tragen kann.

Wann eine Tabelle genügt

  • Eine Person pflegt die Liste, und nur sie arbeitet damit.
  • Pro Kunde reicht eine Zeile: Name, Kontakt, Status, nächster Schritt.
  • Es gibt wenige neue Anfragen pro Woche, und Angebote werden selten nachgefasst.
  • Sie brauchen vor allem Auswertungen, etwa Umsatz nach Monat, und die kann Excel sehr gut.

Wo die Tabelle an Grenzen stößt

Die Grenze kommt selten auf einmal. Sie zeigt sich daran, dass die Tabelle Dinge leisten soll, für die sie nicht gebaut ist: Sie soll erinnern, obwohl sie sich nicht meldet. Sie soll einen Verlauf zeigen, obwohl sie pro Kunde nur eine Zeile hat. Sie soll mehreren Leuten gehören, obwohl gleichzeitiges Arbeiten in einer lokalen Excel-Datei schnell zu Versionen führt.

Google Sheets mildert das Teilen, weil alle in derselben Datei arbeiten. Die anderen Grenzen bleiben: keine Aufgaben mit Fälligkeit, keine Historie, keine Zuständigkeit, keine automatische Übernahme von Anfragen aus dem Kontaktformular.

CRM oder Outlook und E-Mail

Viele kleine Unternehmen führen ihren Vertrieb aus dem Postfach: Die Mail ist die Aufgabe, der Ordner ist der Status, die Kennzeichnung ist die Wiedervorlage. Das geht erstaunlich lange gut, solange eine Person verkauft.

Ein CRM ersetzt das E-Mail-Programm nicht. E-Mail bleibt der Kanal, über den Sie mit Kunden sprechen. Das CRM sammelt, was rund um diese Gespräche passiert, und macht es für andere sichtbar. Konkret bringt es:

  • Historie: Die Mail an Herrn Berger steht neben dem Telefonat von letzter Woche und dem Angebot, nicht in drei Postfächern.
  • Zuordnung: Jede Anfrage gehört einer Person. Keine Mail bleibt liegen, weil alle dachten, jemand anderes antwortet.
  • Aufgaben und Erinnerungen: Die Wiedervorlage hängt am Kunden, nicht an einer Mail, die im Ordner verschwindet.
  • Pipeline: Sie sehen alle offenen Vorgänge nach Phase, nicht nach Datum des letzten Eingangs.
  • Sichtbarkeit fürs Team: Wer einen Kunden übernimmt, liest den Verlauf, statt Mails weiterleiten zu lassen.

Achten Sie bei der Auswahl darauf, wie das CRM Ihr Postfach anbindet. Manche Systeme verbinden Outlook oder Gmail direkt, andere arbeiten mit Weiterleitung oder einer eigenen Absenderadresse. Das ist in der Praxis wichtiger als jede Funktionsliste, und Sie sollten es im Test mit Ihrem echten Postfach ausprobieren.

Notion, Airtable und spezialisierte Werkzeuge

Zwischen Tabelle und CRM liegen flexible Baukasten-Werkzeuge. In Notion oder Airtable lässt sich eine Kontaktdatenbank mit Kanban-Ansicht, verknüpften Notizen und Filtern in einem Nachmittag bauen. Man spricht dann gern von einem „No-Code-CRM“. Genau genommen ist es kein Produkt, sondern ein Eigenbau: Er kann alles, was Sie bauen, und nichts, was Sie nicht bauen.

Wann ein Baukasten passt

  • Sie nutzen Notion oder Airtable ohnehin für Projekte und Wissen.
  • Ihr Ablauf ist ungewöhnlich und passt schlecht in eine Standard-Pipeline.
  • Sie bauen gern selbst und haben Zeit, das System zu pflegen.

Worauf Sie verzichten

Ein Eigenbau hat keine fertige E-Mail-Historie, keine eingebaute Anfrageerfassung aus Formularen und keine vorgedachten Abläufe. Erinnerungen und Automationen gibt es, aber Sie müssen sie selbst entwerfen und warten. Wenn die Person, die das System gebaut hat, das Unternehmen verlässt, versteht es oft niemand mehr.

Branchensoftware und spezialisierte Werkzeuge

Für viele Kleinbetriebe gibt es Software, die das Kerngeschäft abbildet: Handwerkersoftware mit Aufmaß, Angebot und Rechnung, Praxissoftware, Kanzleisoftware, Terminbuchung für Studios. Oft enthält sie bereits eine Kundenkartei. Ein zusätzliches CRM ist dann nur sinnvoll, wenn es die Neukundengewinnung übernimmt, die die Branchensoftware nicht abdeckt: Anfragen sammeln, nachfassen, Termine vereinbaren.

Fünf Werkzeuge, zehn Kriterien

Die Tabelle beschreibt Werkzeugarten, nicht einzelne Produkte, und vergibt keine Noten. Sie zeigt, wie etwas geht und mit welchem Aufwand.

Werkzeugarten im Vergleich

KriteriumExcel / Google SheetsOutlook / E-MailNotion / AirtableEinfaches CRMCRM mit Automatisierung
Gemeinsam nutzenTeilweiseGeteilte Datei; gleichzeitiges Bearbeiten in Sheets gut, in Excel je nach AblageNeinPostfach gehört einer Person, geteilte Postfächer sind die AusnahmeJaGemeinsame Arbeitsbereiche mit RechtenJaMehrere Nutzer, jeder sieht denselben StandJaWie einfaches CRM, dazu Zuweisung nach Regeln
Historie pro KundeNeinEine Zeile pro Kunde; Verlauf nur als Freitext in einer ZelleTeilweiseMails sind da, aber verteilt über Postfächer und OrdnerTeilweiseMöglich mit verknüpften Einträgen, wenn Sie es so bauenJaNotizen, Anrufe, Mails und Angebote am KontaktJaDazu automatisch protokollierte Nachrichten
AufgabenNeinNur als Spalte ohne Fälligkeit, die sich meldetTeilweiseOutlook-Aufgaben, aber nicht mit dem Kunden verbundenJaAufgabenlisten, mit dem Datensatz verknüpfbarJaAufgabe am Kontakt oder Deal, mit FälligkeitJaAufgaben entstehen auch automatisch
ErinnerungenNeinDie Tabelle meldet sich nicht von selbstTeilweiseKennzeichnung und Kalender, manuell gesetztTeilweiseErinnerungen an Datumsfelder, je nach TarifJaFällige Aufgaben und WiedervorlagenJaErinnerung auch an Kunden, per E-Mail oder Nachricht
PipelineTeilweiseStatusspalte mit Filter; keine Ansicht nach PhasenNeinKeine PhasenTeilweiseKanban-Ansicht, Phasen selbst definiertJaPhasen, Werte, Verschieben per ZiehenJaPhasenwechsel löst Folgeschritte aus
AutomatisierungNeinNur mit Makros oder SkriptenTeilweiseRegeln für Posteingang und OrdnerTeilweiseAutomationen vorhanden, Umfang je nach TarifTeilweiseEinfache Regeln, oft nur in höheren EditionenJaAuslöser und Aktionen als Kern des Produkts
SucheTeilweiseSuchen und Filtern in einer DateiTeilweiseVolltextsuche, aber pro PostfachJaSuche im ArbeitsbereichJaSuche über Kontakte, Firmen, NotizenJaDazu dynamische Listen nach Kriterien
ZusammenarbeitTeilweiseKommentare in ZellenTeilweiseWeiterleiten und CCJaKommentare, ErwähnungenJaZuständigkeit, Übergabe, Notizen fürs TeamJaDazu interne Kommentare im Nachrichtenverlauf
KundendatenTeilweiseFlexibel, aber ohne Pflichtfelder und DublettenschutzTeilweiseAdressbuch, getrennt von Angeboten und NotizenJaEigene Felder und VerknüpfungenJaKontakte und Firmen mit Feldern und ImportJaDazu Felder aus Formularen automatisch befüllt
Interaktionen verfolgenNeinNur, was jemand von Hand einträgtTeilweiseE-Mails ja, Anrufe und Gespräche nichtTeilweiseVon Hand oder über IntegrationenJaE-Mail-Anbindung, Anrufe und Termine als AktivitätJaMehrere Kanäle in einem Verlauf pro Kontakt

„Teilweise“ heißt: geht, aber mit Handarbeit, Zusatzwerkzeug oder höherem Tarif. Die Angaben beschreiben typische Werkzeuge dieser Art; einzelne Produkte können abweichen.

Lesen Sie die Tabelle von links nach rechts als Treppe: Jede Stufe nimmt Ihnen etwas ab und verlangt dafür etwas Einrichtung und Geld. Die richtige Stufe ist die niedrigste, auf der Ihre Probleme aus Kapitel 1 verschwinden.

CRM mit Automatisierung ansehen

GoHighLevel gehört zur letzten Spalte: CRM mit Automatisierung. Sehen Sie sich an, ob das für Ihre Anfragen passt oder ob eine Stufe darunter genügt.

Kapitel 5 · Was brauche ich?

Die CRM-Funktionen, die kleine Unternehmen wirklich brauchen

Zwölf Funktionen, jeweils mit „wann überflüssig“

Anbieter werben mit Hunderten Funktionen. Für ein kleines Unternehmen tragen etwa ein Dutzend das Gewicht. Bei jeder steht, welches Problem sie löst, wann sie nützlich ist und wann Sie darauf verzichten können.

Kontaktverwaltung

Adressen, Telefonnummern und Ansprechpartner liegen an einer Stelle, auch mehrere Personen pro Firma.

Nützlich, wenn
Immer. Das ist der Kern jedes CRM.
Überflüssig, wenn
Nie überflüssig, aber viele Zusatzfelder sind es. Beginnen Sie mit wenigen.

Kundenhistorie

Gespräche, Mails, Angebote und Notizen stehen in zeitlicher Reihenfolge am Kontakt.

Nützlich, wenn
Sobald mehr als eine Person mit denselben Kunden spricht oder Kunden wiederkommen.
Überflüssig, wenn
Bei Einmalkunden ohne Rückfragen, etwa im reinen Ladengeschäft.

Leadmanagement

Neue Anfragen werden erfasst, einer Person zugewiesen und nach Quelle markiert.

Nützlich, wenn
Wenn Anfragen über mehrere Kanäle kommen und Sie wissen wollen, welcher Kanal Kunden bringt.
Überflüssig, wenn
Wenn fast alle Aufträge von wenigen Stammkunden kommen.

Pipeline

Jeder Vorgang steht in einer Phase: neu, Termin, Angebot, Verhandlung, gewonnen, verloren.

Nützlich, wenn
Bei Angeboten mit Bedenkzeit, also fast überall im Handwerk, in der Beratung und im B2B-Geschäft.
Überflüssig, wenn
Bei Sofortkäufen ohne Angebotsphase.

Aufgaben und Erinnerungen

Rückrufe und Wiedervorlagen melden sich zum richtigen Zeitpunkt, statt im Kopf zu stehen.

Nützlich, wenn
Immer, sobald Sie etwas zu einem späteren Zeitpunkt tun wollen.
Überflüssig, wenn
Nie, aber lassen Sie nicht jede Kleinigkeit zur Aufgabe werden, sonst ignoriert das Team die Liste.

Follow-ups und Angebotsverfolgung

Offene Angebote werden nach festen Abständen nachgefasst, von Hand oder automatisch.

Nützlich, wenn
Wenn Sie regelmäßig Angebote schreiben und nicht wissen, was aus ihnen wurde.
Überflüssig, wenn
Bei sehr wenigen, großen Projekten, die Sie ohnehin eng begleiten.

E-Mail-Integration

Mails an und von Kunden erscheinen am Kontakt, ohne sie abzuschreiben.

Nützlich, wenn
Wenn ein großer Teil der Kommunikation per Mail läuft.
Überflüssig, wenn
Wenn fast alles am Telefon oder vor Ort passiert. Dann zählt die schnelle Notiz mehr.

Kalender und Terminbuchung

Termine hängen am Kunden; Interessenten buchen selbst einen freien Termin.

Nützlich, wenn
Bei Beratungsgesprächen, Besichtigungen, Aufmaß-Terminen.
Überflüssig, wenn
Wenn Termine selten sind oder ohnehin über eine Branchensoftware laufen.

Formulare

Anfragen von der Website landen direkt als Kontakt im CRM, mit allen Angaben.

Nützlich, wenn
Wenn Ihre Website Anfragen bringt.
Überflüssig, wenn
Ohne Website oder wenn Anfragen fast nur telefonisch kommen.

Automatisierungen

Wiederkehrende Schritte laufen allein: Eingangsbestätigung, Aufgabe nach Angebot, Erinnerung vor dem Termin.

Nützlich, wenn
Wenn dieselben Schritte sich jede Woche wiederholen.
Überflüssig, wenn
Am Anfang. Automatisieren Sie erst, was Sie einige Wochen von Hand gemacht haben.

Einfaches Reporting

Wie viele Anfragen kamen, wie viele Angebote sind offen, was wurde gewonnen, woher kamen die Kunden.

Nützlich, wenn
Einmal im Monat, um zu entscheiden, wo Sie Zeit und Werbegeld einsetzen.
Überflüssig, wenn
Komplexe Dashboards mit Prognosen. Für kleine Zahlen sind sie eher Rauschen.

Mobile Nutzung und Integrationen

Notiz direkt nach dem Termin auf der Baustelle; Verbindung zu Kalender, Buchhaltung oder Website.

Nützlich, wenn
Im Außendienst und wenn Daten sonst doppelt eingetippt würden.
Überflüssig, wenn
Integrationen, für die Sie keinen konkreten Ablauf haben. Jede Verbindung muss gepflegt werden.

Was aus der Liste folgt

Die ersten sechs Funktionen sind die Pflicht: Kontakte, Historie, Anfragen, Pipeline, Aufgaben, Nachfassen. Die übrigen sind Kür, deren Wert von Ihrem Geschäft abhängt. Ein Handwerksbetrieb braucht die mobile Notiz mehr als das Formular, eine Agentur die Formulare und Automationen mehr als die App. Wie viel davon vernünftig ist, behandelt das nächste Kapitel.

Pipeline und Erinnerungen in GoHighLevel ansehen

GoHighLevel deckt die Pflichtfunktionen und die meisten Kürfunktionen in einem Konto ab. Welche davon dokumentiert sind und welche Sie im Test prüfen sollten, steht in Kapitel 10.

Kapitel 6 · Wie viel ist genug?

Einfach vor vollständig: wie viel CRM ein kleines Unternehmen verträgt

Vier Kräfte, die gegeneinander ziehen

Ein CRM mit vielen Funktionen, das niemand benutzt, ist kein gutes CRM. Bei der Auswahl wägen Sie vier Dinge gegeneinander ab, und keines davon lässt sich maximieren, ohne ein anderes zu schwächen.

Funktionen

Deckt Ihre Abläufe ab

Zu viele machen die Oberfläche voll und die Einrichtung lang

Einfachheit

Wird jeden Tag benutzt

Zu einfach, und wichtige Schritte fehlen

Kosten

Passt ins Budget

Zu billig, und die nötige Funktion liegt in der teuren Edition

Akzeptanz im Team

Alle tragen ein

Ohne sie ist jedes CRM wertlos

Ihr CRMdie Mitte, nicht das Maximum

In großen Unternehmen gibt es jemanden, der das CRM verwaltet, Felder anlegt, Berechtigungen pflegt und Schulungen hält. In einem kleinen Unternehmen macht das der Inhaber nebenbei, oder niemand. Deshalb wiegt hier die Akzeptanz schwerer als der Funktionsumfang: Eine Pipeline mit fünf Phasen, die jeden Tag angesehen wird, bringt mehr als eine mit fünfzehn Phasen, die nach drei Wochen niemand mehr pflegt.

Auch beim Preis lohnt sich der zweite Blick. Ein günstiger Einstiegstarif ist nur dann günstig, wenn er die Funktion enthält, wegen der Sie das CRM kaufen. Liegt die Automatisierung oder die E-Mail-Anbindung erst in der übernächsten Edition, zahlen Sie am Ende mehr als bei einem Anbieter, der sie von Anfang an enthält.

Was Sie in den ersten Monaten nicht brauchen

  • Hunderte eigene Felder. Zehn gut gewählte Felder werden gepflegt, hundert nicht.
  • Verzweigte Workflows mit vielen Bedingungen. Beginnen Sie mit einer Eingangsbestätigung und einer Erinnerung nach dem Angebot.
  • Reporting wie in einem Konzern: Prognosen, gewichtete Pipelines, Dashboards pro Person. Drei Zahlen im Monat genügen.
  • Feingliedrige Rollen und Rechte, solange alle im Team ohnehin alle Kunden kennen.
  • Eine Einrichtung, die Wochen dauert. Wenn das System nach einem Monat noch nicht im Alltag läuft, ist es zu groß oder zu kompliziert eingerichtet.

Die Mindestausstattung nach Betriebsgröße

Allein: Kontakte, Pipeline mit vier bis sechs Phasen, Aufgaben mit Fälligkeit. Mehr nicht.

Zwei bis fünf Personen: dazu Zuständigkeit pro Kontakt, E-Mail-Anbindung und ein gemeinsamer Blick auf offene Angebote.

Sechs bis zwanzig Personen: dazu Formulare für Website-Anfragen, erste Automatisierungen, einfache Berichte pro Kanal und klare Regeln, wer was einträgt.

Kapitel 7 · Welches System?

Ein CRM auswählen: Kriterien, Anbieter und Kosten

Zehn Kriterien, jeweils mit der Frage an den Anbieter

Diese Kriterien gelten für jede Branche und Teamgröße. Zu jedem steht eine Frage, die Sie im Verkaufsgespräch oder im Test stellen sollten.

Einfache Bedienung

Ein CRM wird nur täglich genutzt, wenn die häufigsten Handgriffe schnell gehen: Kontakt anlegen, Notiz schreiben, Aufgabe setzen, Vorgang verschieben.

Fragen SieWie viele Klicks braucht es, um nach einem Anruf eine Notiz und eine Wiedervorlage zu speichern?

Monatliche Kosten

Achten Sie auf Preise pro Nutzer oder pro Konto, Mindestzahl an Sitzen, jährliche Bindung, Aktionspreise und Kosten nach Verbrauch.

Fragen SieWas kostet genau meine Nutzerzahl im zweiten Jahr, nach Ende jeder Aktion?

Schneller Start

Ohne IT-Abteilung zählt, ob Sie das System an einem Nachmittag so weit einrichten, dass Sie es am nächsten Tag benutzen können.

Fragen SieGibt es Vorlagen für Pipeline und Felder, die ich übernehmen kann?

Hilfe und Support

Deutschsprachige Hilfe erleichtert den Start. Prüfen Sie, ob es Chat, E-Mail oder nur ein Hilfezentrum gibt.

Fragen SieIn welcher Sprache und über welchen Kanal bekomme ich Hilfe in meinem Tarif?

Mobile App

Für Handwerk, Außendienst und alle, die viel unterwegs sind, ist die App oft wichtiger als die Oberfläche am Schreibtisch.

Fragen SieKann ich in der App einen Kontakt anlegen, eine Notiz diktieren und eine Aufgabe setzen?

Angebotsprozess

Das CRM sollte Angebotsphasen abbilden und beim Nachfassen helfen. Ob es Angebote selbst schreibt, ist zweitrangig, wenn Sie dafür schon ein Programm haben.

Fragen SieWie sehe ich alle offenen Angebote, die älter als zehn Tage sind?

Wachstumspotenzial

Das System sollte mitwachsen, ohne dass Sie es in zwei Jahren wechseln müssen. Wechsel sind möglich, aber sie kosten Zeit.

Fragen SieWelche Funktionen kommen in der nächsten Edition hinzu, und was kostet der Sprung?

Integrationen

Verbindungen zu E-Mail, Kalender, Website, Buchhaltung oder Branchensoftware sparen Doppeleingaben. Jede Integration ist aber auch eine Fehlerquelle.

Fragen SieGibt es eine fertige Verbindung zu meinem Postfach und Kalender, oder brauche ich ein Zusatzwerkzeug?

Teamgröße und Preismodell

Preise pro Nutzer werden mit jedem neuen Kollegen teurer. Preise pro Konto sind am Anfang oft höher und bleiben dann gleich.

Fragen SieWas kostet es, wenn wir von zwei auf sechs Personen wachsen?

Datenschutz

Ein Cloud-CRM verarbeitet Kundendaten in Ihrem Auftrag. Sie brauchen einen Vertrag zur Auftragsverarbeitung und sollten wissen, wo die Daten liegen.

Fragen SieWo steht der Auftragsverarbeitungsvertrag, und in welchem Land liegen die Server?

Fünf Anbieter mit ihren veröffentlichten Preisen

Vier bekannte CRM-Systeme mit Tarifen für kleine Teams, dazu GoHighLevel, zu dem ein bezahlter Link besteht. Keine Noten, keine Rangfolge: Die Tabelle sagt, was die Preisseiten zeigen und wofür die Systeme gebaut sind.

HubSpot

CRM-Plattform mit Vertrieb, Marketing und Service

Preis laut Anbieter
Starter regulär 20 € pro Lizenz/Monat; beim Abruf Aktionspreis ab 7 € für Neukunden, befristet[3]
Kostenlos oder Test
Kostenlose Version für bis zu 2 Benutzer
Passt, wenn
Wenn Website, Formulare und E-Mail-Marketing eine Rolle spielen und Sie klein anfangen wollen
Grenze
Viele Funktionen erst in höheren Editionen; mit jedem Ausbau steigen Preis und Einarbeitung

Preisseite abgerufen am 2026-09-22

monday CRM

CRM auf einer Board-Plattform, stark bei Zusammenarbeit im Team

Preis laut Anbieter
Basic 12 €, Standard 17 €, Pro 28 € pro Sitz/Monat jährlich; monatlich 18 €, 25 €, 41 €; mindestens 3 Sitze[4]
Kostenlos oder Test
Keine dauerhaft kostenlose Version
Passt, wenn
Wenn Vertrieb und Projektarbeit im selben Werkzeug sichtbar sein sollen
Grenze
Mindestens 3 Sitze: Allein zahlen Sie für drei. Viel Freiheit beim Aufbau heißt auch: Sie müssen ihn selbst entwerfen

Preisseite abgerufen am 2026-09-22

Pipedrive

Vertriebs-CRM mit der Pipeline im Mittelpunkt

Preis laut Anbieter
Lite 14 €, Growth 39 €, Premium 59 €, Ultimate 79 € pro Nutzer/Monat bei jährlicher Zahlung[5]
Kostenlos oder Test
Keine dauerhaft kostenlose Version; Test 14 Tage
Passt, wenn
Wenn Angebote und Nachfassen Ihr Hauptproblem sind und Marketing Nebensache ist
Grenze
Marketing, Terminbuchung und Kommunikation eher über Zusatzprodukte oder Integrationen

Preisseite abgerufen am 2026-09-22

Zoho CRM

CRM als Teil einer breiten Anwendungssuite

Preis laut Anbieter
Deutsche Preisseite zeigte Rupien (₹800 bis ₹2.600 pro Benutzer/Monat); kein Euro-Preis ablesbar[6]
Kostenlos oder Test
Kostenlose Edition für 3 Benutzer
Passt, wenn
Wenn Sie günstig beginnen und später weitere Zoho-Anwendungen nutzen wollen
Grenze
Viele Einstellungen; ohne klaren Plan wird die Oberfläche schnell unübersichtlich

Preisseite abgerufen am 2026-09-22

GoHighLevel

CRM mit Pipelines, Formularen, Kalendern, Nachrichten und Automatisierung in einem Konto

Preis laut Anbieter
Starter 97 $, Unlimited 297 $ pro Konto/Monat; 970 $ bzw. 2.970 $ pro Jahr; Nutzer und Kontakte unbegrenzt[7]
Kostenlos oder Test
30 Tage Test über den Partnerlink dieser Website; laut öffentlicher Preisseite 14 Tage
Passt, wenn
Wenn Anfragen über mehrere Kanäle kommen und Nachfassen, Termine und Erinnerungen automatisch laufen sollen
Grenze
Preis in US-Dollar pro Konto, SMS und E-Mail nach Verbrauch; für eine reine Kontaktliste zu groß

Preisseite abgerufen am 2026-09-22

Preise wie angezeigt, in der Währung der Seite, ohne Umrechnung und in der Regel ohne Mehrwertsteuer. Alphabetisch, GoHighLevel am Ende. Keine Noten: Diese Website hat die Systeme nicht nach einem gemeinsamen Verfahren getestet.

Die Unterschiede liegen weniger im Funktionsumfang als in der Grundidee. Pipedrive ist um die Verkaufspipeline gebaut. HubSpot beginnt kostenlos und wächst in Richtung Marketing. monday CRM kommt aus der Teamarbeit und lässt sich frei gestalten. Zoho ist Teil einer großen Anwendungsfamilie. GoHighLevel verbindet CRM, Kommunikation, Formulare, Kalender und Automatisierung in einem Konto.

Welche Grundidee zu Ihnen passt, hängt davon ab, wo es bei Ihnen hakt. Wenn es vor allem das Nachfassen ist, genügt oft ein schlankes Vertriebs-CRM. Wenn Anfragen über viele Kanäle kommen und Sie Erinnerungen, Terminbuchung und Rückmeldungen automatisieren wollen, lohnt sich ein System, das diese Kanäle selbst abdeckt.

Prüfen, ob GoHighLevel zu Ihrem Betrieb passt

Nehmen Sie die zehn Fragen oben mit in den Test und beantworten Sie sie mit Ihren eigenen Daten.

Was ein CRM im ersten Jahr kostet

Eine Rechnung statt einer Behauptung: Lizenzkosten über zwölf Monate für einen und für drei Nutzer, zum veröffentlichten Preis. Aktionspreise zählen nicht mit, weil sie enden.

Lizenzkosten für 12 Monate zum veröffentlichten Preis

System und TarifRechnung1 Nutzer3 Nutzer
HubSpot[3]Kostenlos, sonst Starter (regulär) 0 bis 2 Nutzer, darüber 20 × Nutzer × 12 0 € 720 €
Zoho CRM[6]Free (bis 3 Benutzer) kostenlose Edition 0 € 0 €
monday CRM[4]Basic, jährlich 12 × mind. 3 Sitze × 12 432 € 432 €
Pipedrive[5]Lite, jährlich 14 × Nutzer × 12 168 € 504 €
Pipedrive[5]Growth, jährlich 39 × Nutzer × 12 468 € 1.404 €
GoHighLevel[7]Starter, Jahrespreis pro Konto 970 pro Jahr, gleich bei jeder Nutzerzahl 970 $ 970 $

Beträge in Euro, bei GoHighLevel in Dollar, ohne Umrechnung. monday CRM berechnet mindestens 3 Sitze, auch für eine Person. HubSpot Starter zum regulären Preis, nicht zum befristeten Aktionspreis. Zoho zeigte beim Abruf nur Rupien; die kostenlose Edition kostet in jeder Währung nichts.

Drei Dinge fallen auf. Erstens: Kostenlose Versionen sind für ein, zwei Personen ein echter Einstieg, aber sie haben Grenzen bei Nutzern und Funktionen. Zweitens: Eine Mindestzahl von Sitzen macht ein günstiges Angebot für Selbstständige teurer, als der Preis pro Sitz vermuten lässt. Drittens: Ein Preis pro Konto wirkt allein teuer und wird mit jeder weiteren Person relativ günstiger.

Kosten, die nicht in der Tabelle stehen

  • Ihre eigene Zeit für Einrichtung, Import und die ersten Wochen. Das ist bei kleinen Unternehmen meist der größte Posten.
  • Der Sprung in die nächste Edition, wenn eine benötigte Funktion dort liegt.
  • Verbrauchskosten für SMS, E-Mail-Versand oder Telefonie, wo sie anfallen.
  • Zusatzwerkzeuge für Verbindungen, die das CRM nicht selbst herstellt.
  • Mehrwertsteuer: Viele Preisseiten zeigen Nettopreise.
Preismodell von GoHighLevel ansehen

Preis pro Konto statt pro Nutzer: Rechnen Sie nach, ab wie vielen Personen das für Sie günstiger wird.

Kapitel 8 · Wie sieht das aus?

Sieben Betriebe, sieben Ausgangslagen

Beispiele zur Veranschaulichung

Die folgenden Betriebe sind erfunden, um typische Lagen zu zeigen. Sie sind keine Kunden und keine Fallstudien, und es gibt deshalb auch keine Ergebnisse in Prozent.

Beispiel zur VeranschaulichungHandwerk

Elektrobetrieb mit vier Monteuren

Der Meister schreibt jeden Monat viele Angebote, meist abends. Anfragen kommen per Telefon ins Büro und per Mail. Wer nachfasst, entscheidet sich spontan, und oft gar nicht.

Was ein CRM ändert
Jedes Angebot wird ein Vorgang in der Pipeline mit Wiedervorlage nach einer Woche. Das Büro sieht, was offen ist, und ruft an, statt auf den Meister zu warten.
Was reicht
Ein schlankes Vertriebs-CRM mit guter App. Angebote und Rechnungen bleiben in der Handwerkersoftware.
Vorher prüfen
Ob die App auf der Baustelle ohne viele Klicks eine Notiz speichert, und ob die Handwerkersoftware selbst schon Wiedervorlagen kann.

Beispiel zur VeranschaulichungBeratung

Unternehmensberaterin, allein

Sie betreut rund fünfzig Kunden, pflegt eine Excel-Liste und verliert den Überblick, wann sie wem ein Folgegespräch angeboten hat.

Was ein CRM ändert
Kontakte mit Verlauf, Aufgaben mit Fälligkeit und eine kleine Pipeline für neue Mandate. Bestandskunden bekommen einen Termin zur Wiedervorlage.
Was reicht
Eine kostenlose Version oder ein Einstiegstarif für eine Person. Automatisierung ist anfangs nicht nötig.
Vorher prüfen
Ob die kostenlose Version die Anbindung ihres Postfachs erlaubt und wie leicht die Excel-Liste importiert wird.

Beispiel zur VeranschaulichungAgentur

Webdesign-Studio mit drei Leuten

Anfragen kommen über das Kontaktformular, per Mail und über Instagram. Jeder im Team beantwortet, was er gerade sieht; manches doppelt, manches nie.

Was ein CRM ändert
Ein Formular legt den Kontakt automatisch an, eine Regel weist ihn zu, eine Eingangsbestätigung geht sofort raus. Nachrichten aus mehreren Kanälen stehen in einem Verlauf.
Was reicht
Ein CRM mit Formularen, Kanalanbindung und einfachen Automationen.
Vorher prüfen
Welche Kanäle wirklich angebunden werden können und was Nachrichten nach Verbrauch kosten.

Beispiel zur VeranschaulichungFreelancer

Fotograf mit saisonalem Geschäft

Im Frühjahr kommen viele Anfragen für Hochzeiten, im Herbst kaum welche. Wer im Februar anfragt, wartet manchmal tagelang auf ein Angebot.

Was ein CRM ändert
Eine Terminbuchung für das Erstgespräch, eine Vorlage für die Antwort und eine Erinnerung, wenn ein Angebot eine Woche offen ist.
Was reicht
Kalender mit Buchungslink plus Kontaktliste; ein volles CRM erst, wenn die Anfragen das ganze Jahr über zunehmen.
Vorher prüfen
Ob eine Buchungssoftware mit Kundenliste schon genügt.

Beispiel zur VeranschaulichungLokaler Dienstleister

Gebäudereinigung mit zwölf Beschäftigten

Die Inhaberin will wissen, woher neue Anfragen kommen: Website, Empfehlung, Branchenverzeichnis oder Fahrzeugbeschriftung. Heute weiß das niemand.

Was ein CRM ändert
Jeder neue Kontakt bekommt eine Quelle. Ein Bericht zeigt einmal im Monat, welche Quelle Anfragen und Aufträge bringt.
Was reicht
Ein Pflichtfeld „Quelle“ und ein einfacher Bericht. Mehr Auswertung ist bei kleinen Zahlen eher Rauschen.
Vorher prüfen
Ob die Quelle auch bei telefonischen Anfragen konsequent eingetragen wird. Sonst zeigt der Bericht nur die Website.

Beispiel zur VeranschaulichungKleines Vertriebsteam

Drei Verkäufer im Großhandel

Jeder Verkäufer führt eine eigene Liste. Wenn einer im Urlaub ist, weiß niemand, welche Kunden auf Rückmeldung warten.

Was ein CRM ändert
Eine gemeinsame Pipeline, Zuständigkeit pro Kunde und eine Vertretungsregel. Jeder sieht die Wiedervorlagen der anderen.
Was reicht
Ein Vertriebs-CRM für drei Nutzer; Berichte pro Person erst, wenn die Pipeline sauber gepflegt wird.
Vorher prüfen
Wie die bestehenden Listen zusammengeführt werden, ohne Dubletten.

Beispiel zur VeranschaulichungB2B-Dienstleister

IT-Service für Arztpraxen, sechs Personen

Neue Praxen kommen über Empfehlungen, Bestandskunden brauchen jährlich eine Vertragsverlängerung. Beides läuft über Erinnerungen im Kopf des Geschäftsführers.

Was ein CRM ändert
Eine Pipeline für Neukunden und eine zweite für Verlängerungen, mit Aufgabe drei Monate vor Vertragsende.
Was reicht
Ein CRM mit mehreren Pipelines und Aufgaben; Marketing-Automation nur für die Verlängerungsmails.
Vorher prüfen
Den Auftragsverarbeitungsvertrag, weil personenbezogene Daten von Praxen im CRM landen.

Was je nach Branche zählt

Handwerk

Mobile Nutzung auf der Baustelle, Angebotsverfolgung, Termine für Aufmaß und Besichtigung. Die Handwerkersoftware bleibt meist für Kalkulation und Rechnung zuständig; das CRM übernimmt, was davor passiert. Die App muss schnell sein und mit wenigen Eingaben auskommen.

Beratung und Kanzleien

Lange Beziehungen, wenige Kunden mit hohem Wert, viele Folgegespräche. Wichtig sind Historie, Wiedervorlagen und Vertraulichkeit. Automatisierung spielt eine kleinere Rolle als eine gute Notizfunktion.

Agenturen

Viele Anfragen über digitale Kanäle, schnelle Antworten, Angebote mit Bedenkzeit. Formulare, Kanalanbindung und Automationen bringen hier am meisten.

Lokale Dienstleistungen

Terminbuchung, Erinnerungen vor Terminen, Stammkundenpflege und die Frage, welche Werbung Kunden bringt. Oft konkurriert das CRM mit einer Buchungssoftware; prüfen Sie, welches der beiden Werkzeuge das Hauptsystem sein soll.

B2B-Dienstleistungen

Mehrere Ansprechpartner pro Firma, Verträge mit Laufzeit, Angebote mit Abstimmung. Firmen- und Personenkontakte getrennt zu führen und mehrere Pipelines zu haben, ist hier wichtig.

Diese Abläufe in GoHighLevel nachbauen

Nehmen Sie das Beispiel, das Ihrem Betrieb am nächsten kommt, und bauen Sie seine Pipeline im Test nach.

Kapitel 9 · Wie fange ich an?

Ein CRM einführen ohne IT-Abteilung

Ein Vorschlag für die ersten vier Wochen

Kein Projektplan, sondern ein Rhythmus, der neben dem Tagesgeschäft machbar ist. Passen Sie ihn an Ihr Tempo an.

  1. Woche 1Aufräumen

    • Ziele festlegen: zwei oder drei
    • Phasen der Pipeline aufschreiben
    • Zehn Pflichtfelder wählen, nicht mehr
  2. Woche 2Einrichten

    • Kontakte aus Excel importieren, Dubletten löschen
    • Pipeline anlegen, offene Angebote einsortieren
    • Postfach und Kalender verbinden
  3. Woche 3Benutzen

    • Jede neue Anfrage im CRM erfassen
    • Nach jedem Gespräch eine Notiz
    • Ein fester wöchentlicher Blick auf die Pipeline
  4. Woche 4Verbessern

    • Eine erste Automatisierung, etwa die Eingangsbestätigung
    • Rückblick: Was wird nicht gepflegt, und warum?
    • Felder streichen, die niemand nutzt

Der wichtigste Punkt ist Woche 3: Das CRM muss in den Alltag. Ein kurzer fester Termin, an dem das Team gemeinsam auf die Pipeline schaut, macht mehr aus als jede Schulung. Wer merkt, dass nach dem Termin gefragt wird, was im CRM steht, trägt ein.

Planen Sie außerdem eine kurze gemeinsame Einweisung ein, bevor alle loslegen: welche Felder Pflicht sind, was eine Aufgabe ist und was nicht, wer neue Anfragen verteilt. Eine Stunde reicht oft, aber sie muss stattfinden.

Datenschutz und E-Mail-Werbung

Ein Cloud-CRM verarbeitet die Daten Ihrer Kunden in Ihrem Auftrag. Die Datenschutz-Grundverordnung verlangt dafür einen Vertrag mit dem Anbieter; verantwortlich bleiben Sie.[8]

Art. 28 Abs. 1 DSGVO[8]
„Erfolgt eine Verarbeitung im Auftrag eines Verantwortlichen, so arbeitet dieser nur mit Auftragsverarbeitern, die hinreichend Garantien dafür bieten, dass geeignete technische und organisatorische Maßnahmen so durchgeführt werden, dass die Verarbeitung im Einklang mit den Anforderungen dieser Verordnung erfolgt […]“

Wenn Sie das CRM für Werbe-E-Mails nutzen wollen, etwa einen Newsletter oder automatische Angebotsmails an Interessenten, gilt § 7 UWG. Der häufigste Fehler in kleinen Unternehmen: Adressen aus Anfragen oder von Visitenkarten werden ohne Einwilligung in den Newsletter übernommen.[9]

§ 7 Abs. 2 Nr. 2 UWG[9]
Eine unzumutbare Belästigung ist stets anzunehmen „bei Werbung unter Verwendung einer automatischen Anrufmaschine, eines Faxgerätes oder elektronischer Post, ohne dass eine vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten vorliegt“.

Sechs Fehler, die sich vermeiden lassen

Zu komplexes System wählen

Ein System für große Vertriebsorganisationen ist für drei Mitarbeiter zu viel. Jede ungenutzte Funktion macht die Oberfläche voller.

Besser so: Lieber weniger Funktionen, die täglich genutzt werden. Ausbauen können Sie später.

Zu viel bezahlen

Viele kostenlose oder günstige Einstiege reichen für den Anfang aus. Teure Editionen lohnen sich erst, wenn eine konkrete Funktion fehlt.

Besser so: Klein anfangen, nach drei Monaten prüfen, was wirklich fehlt.

Das CRM nicht täglich nutzen

Das beste System bringt nichts, wenn es nicht gepflegt wird. Nach zwei Wochen ohne Einträge ist der Stand veraltet und das Vertrauen weg.

Besser so: Feste Routine: Notiz direkt nach jedem Gespräch, Blick auf die Aufgaben jeden Morgen.

Keine Einführung im Team

Ohne kurze Einweisung nutzt jeder das CRM anders, und die Daten werden unbrauchbar.

Besser so: Eine gemeinsame Stunde zu Beginn und drei klare Regeln, was eingetragen wird.

Unklare Ziele

Wer nicht weiß, was das CRM verbessern soll, kann nach drei Monaten nicht sagen, ob es sich gelohnt hat.

Besser so: Zwei oder drei Ziele festlegen, zum Beispiel: jedes Angebot wird nachgefasst, jede Anfrage hat eine Quelle.

Mobiles Arbeiten vergessen

Wer viel unterwegs ist und nur am Schreibtisch eintragen kann, trägt abends aus dem Gedächtnis ein, oder gar nicht.

Besser so: Die App vor der Entscheidung im echten Alltag testen, nicht nur am Bildschirm.

Einführung auf einem Testkonto proben

Spielen Sie die ersten zwei Wochen des Plans im Testzeitraum durch, bevor Sie sich festlegen.

Kapitel 10 · Passt es zu mir?

GoHighLevel für kleine Unternehmen: wofür es passt und wofür nicht

Was GoHighLevel ist

Zu GoHighLevel besteht ein bezahlter Link. Deshalb steht hier ausführlich, was es kann, und ebenso deutlich, wann es nicht die naheliegende Wahl ist.

GoHighLevel ist ein CRM, das Kontakte und Pipelines mit Kommunikation, Formularen, Kalendern und Automatisierung in einem Konto verbindet. Die Preise gelten pro Konto, nicht pro Nutzer: Laut Preisseite sind Nutzer und Kontakte unbegrenzt. Die Unterkonten in den Tarifen zeigen, dass es auch für Agenturen gebaut ist, die mehrere Kunden betreuen; ein kleines Unternehmen braucht davon meist nur eines.[7]

Wo es für kleine Unternehmen passt

  • Anfragen kommen über Website, Mail, Social Media und Telefon, und Sie wollen sie an einem Ort sammeln.
  • Nachfassen, Terminerinnerungen und Eingangsbestätigungen sollen automatisch laufen.
  • Interessenten sollen selbst Termine buchen, etwa für Beratung oder Besichtigung.
  • Das Team wächst, und Preise pro Nutzer würden teuer.

Wofür es nicht die naheliegende Wahl ist

  • Sie brauchen nur eine Kontaktliste mit Wiedervorlagen. Dafür ist es zu groß, und eine kostenlose Version oder ein schlankes CRM genügt.
  • Sie sind allein und haben kaum Neukundengewinnung. Der Preis pro Konto lohnt sich dann kaum.
  • Ihr Kerngeschäft läuft in einer Branchensoftware, die Kundenkartei, Termine und Rechnungen schon abdeckt. Dann ist ein spezialisiertes Werkzeug oft die bessere Basis.
  • Sie wollen ein klassisches Vertriebs-CRM mit möglichst wenig Marketing. Ein pipelineorientiertes System ist dann einfacher.
  • Datenhaltung in der EU ist für Sie Pflicht. Laut Hersteller liegt die Infrastruktur in den USA.[10]
GoHighLevel ansehen

Wenn mindestens zwei Punkte aus „wo es passt“ auf Sie zutreffen, lohnt sich ein Blick.

Die Funktionen, die für Kleinunternehmen zählen, mit Stand der Belege

Jede Funktion ist mit der Hilfeseite des Herstellers belegt oder als nicht dokumentiert markiert. „Einzurichten“ heißt: Die Funktion gibt es, aber sie arbeitet erst, wenn Sie sie aufbauen.

Pipelines

Vorgänge in Phasen, von der Anfrage bis zum Auftrag.

Im Test: Ihre Phasen aus Kapitel 1 anlegen und zehn echte Vorgänge einsortieren.

DokumentiertPipelines mit Phasen für Leads, Deals und Kunden.[11]

Formulare

Website-Anfragen werden automatisch zum Kontakt.

Im Test: Ein Formular auf einer Testseite einbinden und eine Anfrage absenden.

DokumentiertEin abgesendetes Formular legt einen Kontakt an und kann einen Workflow auslösen.[12]

Nachrichten aus mehreren Kanälen

E-Mail, SMS, WhatsApp und soziale Netzwerke in einem Verlauf pro Kontakt.

Im Test: Ihre wichtigsten zwei Kanäle verbinden und prüfen, ob Antworten am richtigen Kontakt landen.

EinzurichtenDokumentiert, aber jeder Kanal muss eigens verbunden werden.[13]

Kalender und Terminbuchung

Interessenten buchen freie Termine über einen Link.

Im Test: Einen Buchungslink erstellen und mit Ihrem Kalender abgleichen.

DokumentiertBuchbare Kalender mit Synchronisation zu Google Kalender. Outlook ist in der gelesenen Quelle nicht behandelt.[14]

Workflows

Auslöser und Aktionen: Eingangsbestätigung, Aufgabe nach Angebot, Erinnerung vor dem Termin.

Im Test: Einen einzigen Workflow bauen: Formular abgesendet, Bestätigung per Mail, Aufgabe für Sie.

EinzurichtenDas Modell aus Auslöser und Aktion ist dokumentiert; die Abläufe bauen Sie selbst.[15]

Smart Lists

Dynamische Listen, etwa alle Kunden ohne Kontakt seit sechs Monaten.

Im Test: Eine Liste für Bestandskunden anlegen, die sich selbst aktualisiert.

DokumentiertDynamische Kontaktlisten nach Filtern und Bedingungen.[16]

Berichte zur Pipeline

Offene, gewonnene und verlorene Vorgänge nach Quelle und Person.

Im Test: Einen Bericht nach Quelle anlegen und mit Ihrer Einschätzung vergleichen.

DokumentiertPipeline-Widgets in Dashboards, filterbar unter anderem nach Quelle und Verlustgrund.[17]

Anbindung an Outlook-Postfach

Mails aus Ihrem bestehenden Postfach am Kontakt sehen.

Im Test: Ihr echtes Postfach verbinden und eine Mail hin und zurück schicken.

Nicht dokumentiertIn den gelesenen Quellen nicht behandelt. Nicht dokumentiert heißt nicht: nicht vorhanden. Es heißt: im Test prüfen.

Auftragsverarbeitung

Vertrag nach Art. 28 DSGVO für Ihre Kundendaten.

Im Test: Den Vertrag lesen und mit Ihren Unterlagen ablegen.

DokumentiertHighLevel handelt als Auftragsverarbeiter und erklärt eine Zertifizierung nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework.[18]

Diese Funktionen selbst testen

Prüfen Sie zuerst die Punkte „einzurichten“ und „nicht dokumentiert“; sie entscheiden, ob das System in Ihren Alltag passt.

Testzeitraum und Preise

Über den Partnerlink dieser Website

30 Tage

Testzeitraum, HighLevel Bootcamp inklusive

Öffentliche Preisseite

14 Tage

gohighlevel.com/pricing · abgerufen am 2026-09-22

Die Preise liegen laut Preisseite bei 97 $ im Monat für Starter und 297 $ für Unlimited, jeweils pro Konto; im Jahrestarif 970 $ und 2.970 $. Hinzu kommen Verbrauchskosten für SMS, E-Mail-Versand und Telefonie. Preise in Euro und mit Mehrwertsteuer nennt die Seite nicht.[7]

Nutzen Sie den Test für einen echten Durchlauf: zehn Kunden importieren, die Pipeline mit Ihren Phasen anlegen, ein Formular einbinden, einen Workflow bauen und eine Woche lang jede neue Anfrage dort erfassen. Dann wissen Sie mehr als nach jeder Präsentation.

Testzeitraum über den Partnerlink starten

30 Tage Test über diese Website mit HighLevel Bootcamp; 14 Tage laut öffentlicher Preisseite. Es gelten die bei der Anmeldung angezeigten Bedingungen.

Kapitel 11 · Noch Fragen?

Häufige Fragen zum CRM für Kleinunternehmen

Dreizehn Fragen, ehrlich beantwortet

Was ist das beste CRM für Kleinunternehmen?

Ein CRM, das für alle am besten passt, gibt es nicht, und diese Website vergibt keine Rangfolge. Das passende System hängt davon ab, wo es bei Ihnen hakt: beim Nachfassen von Angeboten, bei Anfragen aus vielen Kanälen oder bei der Übergabe im Team. Der Selbsttest und die zehn Kriterien helfen bei der Eingrenzung.

Braucht ein kleines Unternehmen überhaupt ein CRM?

Nicht immer. Wer allein arbeitet, wenige Stammkunden hat und kaum neue gewinnt, kommt mit Kalender und Kontaktliste aus. Ein CRM lohnt sich, wenn Anfragen verloren gehen, Angebote nicht nachgefasst werden oder mehrere Personen mit denselben Kunden arbeiten.

Gibt es kostenlose CRM-Systeme für Kleinunternehmen?

Ja. HubSpot bietet eine kostenlose Version für bis zu 2 Benutzer, Zoho eine kostenlose Edition für 3 Benutzer. Beide haben Grenzen bei Funktionen und Nutzerzahl; prüfen Sie, ob die Funktion, die Sie brauchen, in der kostenlosen Stufe enthalten ist. Pipedrive und monday CRM haben keine dauerhaft kostenlose Version.[3][6]

Was kostet ein CRM für kleine Firmen?

Die veröffentlichten Einstiegstarife liegen zwischen null und 20 € pro Nutzer und Monat; Preise pro Konto sind höher, bleiben aber bei jeder Nutzerzahl gleich. Für drei Nutzer über ein Jahr ergibt das nach der Rechnung oben zwischen 0 € und 1.404 €, bei GoHighLevel 970 $. Die eigene Zeit für die Einrichtung kommt dazu.

Welches CRM ist für Handwerker geeignet?

Eines mit schneller App, einfacher Angebotspipeline und Wiedervorlagen. Prüfen Sie zuerst, ob Ihre Handwerkersoftware das schon kann; ein CRM lohnt sich vor allem für das, was vor dem Angebot passiert. Ob eine App auf der Baustelle ohne Netz funktioniert, ist je nach Produkt unterschiedlich und gehört in den Test.

Kann ein CRM Excel als Kundenverwaltung ersetzen?

Ja, als Kundenverwaltung. Für Auswertungen bleibt Excel oft nützlich, und für kleine Listen kann es genügen. Ein CRM bringt Verlauf, Aufgaben, Erinnerungen und Zuständigkeit dazu. Bestehende Listen lassen sich meist per CSV importieren; wie lange das dauert, hängt davon ab, wie sauber die Liste ist.

Wie schnell ist ein CRM eingerichtet?

Die Grundeinrichtung ist in einfachen Systemen an einem Nachmittag möglich: Konto, Pipeline, Import. Bis das CRM im Alltag läuft, vergehen eher einige Wochen; der Vier-Wochen-Plan zeigt einen realistischen Rhythmus. IT-Kenntnisse brauchen Sie für die Grundeinrichtung nicht.

Ist HubSpot für kleine Firmen geeignet?

Für viele ja, besonders wenn Website, Formulare und E-Mail-Marketing eine Rolle spielen. Die kostenlose Version reicht für bis zu 2 Benutzer; der Starter-Tarif kostet regulär 20 € pro Lizenz und Monat. Beachten Sie, dass viele Funktionen erst in höheren Editionen liegen.[3]

Kann ich später das CRM wechseln?

Ja, übliche Systeme bieten einen Export, meist als CSV. Kontakte wandern leicht, Verläufe, Automationen und Einstellungen oft nicht. Fragen Sie vor dem Kauf, was sich exportieren lässt, und nutzen Sie Testzeiträume gründlich.

Lohnt sich ein CRM mit nur 2 Mitarbeitern?

Oft ja, weil schon zwei Personen einen gemeinsamen Stand brauchen, sobald beide mit Kunden sprechen. Da es kostenlose Einstiege gibt, ist das Risiko klein. Entscheidend ist, ob beide wirklich eintragen.

Hat die Kleinunternehmerregelung etwas mit einem CRM zu tun?

Nein. § 19 UStG regelt die Umsatzsteuer und knüpft an Umsatzgrenzen an. Er sagt nichts über Ihre Kundenverwaltung. Nur beim Preisvergleich spielt die Mehrwertsteuer eine Rolle, weil viele Preisseiten Nettopreise zeigen.[2]

Reicht Notion oder Airtable statt eines CRM?

Für den Anfang oft ja, wenn Sie gern selbst bauen und die Werkzeuge ohnehin nutzen. Es fehlen eingebaute E-Mail-Historie, Formularerfassung und fertige Abläufe. Wenn Sie merken, dass Sie diese Dinge nachbauen, ist ein CRM meist die einfachere Lösung.

Ist GoHighLevel für Kleinunternehmen geeignet?

Für Betriebe mit Anfragen aus mehreren Kanälen, Terminen und viel Nachfassen: ja, einen Test wert. Für eine reine Kontaktliste oder Selbstständige ohne Neukundengewinnung ist es zu groß. Die Einzelheiten stehen in Kapitel 10. Zu GoHighLevel besteht ein bezahlter Link.

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Wenn Ihre Frage hier nicht beantwortet ist, beantwortet sie oft ein Test mit echten Daten.

Nächster Schritt

Zehn echte Kunden importieren, Ihre Phasen anlegen, eine Woche jede Anfrage dort erfassen: Danach wissen Sie, ob ein CRM zu Ihrem Betrieb passt.

GoHighLevel ausprobieren

30 Tage Test über diese Seite mit HighLevel Bootcamp; 14 Tage laut öffentlicher Preisseite. Es gelten die bei der Anmeldung angezeigten Bedingungen.

Mehr zu GoHighLevel

Belege

Quellen

Jede Preisangabe und jedes Zitat dieser Seite ist hier belegt: Abrufdatum, Adresse zum Nachprüfen (als Text, nicht als Link), Wortlaut, was die Quelle belegt und was nicht.

  1. KMU-Definition des IfM Bonn

    Institut für Mittelstandsforschung Bonn · abgerufen am 2026-09-22 · ifm-bonn.org/en/definitions/sme-definition-of-the-ifm-bonn
    Kleinstunternehmen: bis 9 Beschäftigte und bis 2 Mio. € Umsatz; kleine Unternehmen: bis 49 Beschäftigte und bis 10 Mio. €; mittlere Unternehmen: bis 499 Beschäftigte und bis 50 Mio. €. „Since 2016, the IfM Bonn’s SME definition is now mostly harmonised with the equivalent of the European Commission. The only remaining difference is the higher employment threshold for medium-sized enterprises (499 compared to 249 employees).“
    Belegt: Die Größenklassen des IfM Bonn und den einzigen Unterschied zur EU: 499 statt 249 Beschäftigte bei mittleren Unternehmen. Belegt nicht: Nichts über den Bedarf an CRM-Funktionen in einer bestimmten Größenklasse. Selbstständige und Freiberufler ohne Beschäftigte fallen statistisch unter Kleinstunternehmen, haben aber andere Abläufe.
  2. § 19 UStG, Besteuerung der Kleinunternehmer

    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · abgerufen am 2026-09-22 · gesetze-im-internet.de/ustg_1980/__19.html
    Abs. 1 Satz 1: „Ein von einem im Inland oder in den in § 1 Absatz 3 bezeichneten Gebieten ansässigen Unternehmer bewirkter Umsatz im Sinne des § 1 Absatz 1 Nummer 1 ist steuerfrei, wenn der Gesamtumsatz nach Absatz 2 im vorangegangenen Kalenderjahr 25 000 Euro nicht überschritten hat und im laufenden Kalenderjahr 100 000 Euro nicht überschreitet.“
    Belegt: Dass „Kleinunternehmer“ im Steuerrecht eine Umsatzgrenze meint und mit der Zahl der Beschäftigten oder dem Bedarf an einem CRM nichts zu tun hat. Belegt nicht: Keine Steuerberatung. Ob die Regelung für Sie gilt, klären Sie mit Ihrer Steuerberatung; Einzelheiten stehen in den weiteren Absätzen.
  3. HubSpot: Preise der Kundenplattform

    HubSpot · abgerufen am 2026-09-22 · hubspot.de/pricing/crm
    Kostenlose Version: „Kostenlos für bis zu 2 Benutzer.“ Starter-Plattform: „20 €/Monat/Lizenz“ als regulärer Preis, beim Abruf durchgestrichen zugunsten von „Ab 7 €/Monat/Lizenz“ mit dem Hinweis „Nur für Neukunden“ und „Ausgewählte Angebote sind für eine begrenzte Zeit verfügbar“.
    Belegt: Die kostenlose Version für bis zu 2 Benutzer und den regulären Starter-Preis von 20 € pro Lizenz und Monat. Belegt nicht: Wie lange der Aktionspreis gilt und was er nach der Aktion kostet. Keine Angabe zur Mehrwertsteuer auf dieser Zusammenfassung.
  4. monday CRM: Preise

    monday.com · abgerufen am 2026-09-22 · monday.com/lang/de/crm/pricing
    Basic CRM „12 €“, Standard CRM „17 €“, Pro CRM „28 €“ pro Sitz und Monat bei jährlicher Zahlung; monatlich 18 €, 25 € und 41 €. Mindestens 3 Sitze. Ultimate CRM: „Individueller Preis“.
    Belegt: Die Preise pro Sitz, jährlich und monatlich, und die Mindestzahl von 3 Sitzen. Belegt nicht: Keine dauerhaft kostenlose Version. Keine Angabe zur Mehrwertsteuer auf dieser Zusammenfassung.
  5. Pipedrive: Preise

    Pipedrive · abgerufen am 2026-09-22 · pipedrive.com/de/pricing
    Lite „€14“, Growth „€39“, Premium „€59“, Ultimate „€79“ pro Nutzer und Monat bei jährlicher Zahlung („Eine Zahlung von € 168 pro Nutzerprofil/Jahr“ bei Lite). „Kostenlose 14-tägige Testversion.“
    Belegt: Die Preise pro Nutzer bei jährlicher Zahlung, einen Test von 14 Tagen und dass es keine dauerhaft kostenlose Version gibt. Belegt nicht: Die Preise bei monatlicher Zahlung wurden nicht erfasst. Keine Angabe zur Mehrwertsteuer auf dieser Zusammenfassung.
  6. Zoho CRM: Editionen und Preise (deutsche Seite)

    Zoho · abgerufen am 2026-09-22 · zoho.com/de/crm/zohocrm-pricing.html
    Free „₹0/3 Benutzer“; Standard „₹800 /Benutzer/Monat“, Professional „₹1.400“, Enterprise „₹2.400“, Ultimate „₹2.600“. Zuzüglich lokaler Steuern.
    Belegt: Eine kostenlose Edition für 3 Benutzer und die Staffelung der Editionen. Belegt nicht: Keinen Preis in Euro: Die deutsche Seite zeigte beim Abruf indische Rupien. Eine Umrechnung würde einen Kurs voraussetzen, den hier niemand garantieren kann.
  7. HighLevel: Pricing

    HighLevel · abgerufen am 2026-09-22 · gohighlevel.com/pricing
    „Starter $97 /Month“ oder „$970 /Year“; „Unlimited $297 /Month“ oder „$2970 /Year“; „Agency Pro $497 /Month“ oder „$4970 /Year“. „Unlimited contacts, unlimited Users.“ Starter: 3 Sub-Accounts; Unlimited und Agency Pro: Unlimited Sub-Accounts. „Start Your 14 Day Free Trial Today!“
    Belegt: Die Preise in US-Dollar pro Konto, unbegrenzte Kontakte und Nutzer, die Zahl der Unterkonten und den öffentlichen Testzeitraum von 14 Tagen. Belegt nicht: Keine Euro-Preise, keine Mehrwertsteuer. SMS, E-Mails und Telefonie werden nach Verbrauch zusätzlich berechnet.
  8. Art. 28 DSGVO, Auftragsverarbeiter

    Verordnung (EU) 2016/679, Wiedergabe auf dsgvo-gesetz.de · abgerufen am 2026-09-22 · dsgvo-gesetz.de/art-28-dsgvo/
    Abs. 1: „Erfolgt eine Verarbeitung im Auftrag eines Verantwortlichen, so arbeitet dieser nur mit Auftragsverarbeitern, die hinreichend Garantien dafür bieten, dass geeignete technische und organisatorische Maßnahmen so durchgeführt werden, dass die Verarbeitung im Einklang mit den Anforderungen dieser Verordnung erfolgt […]“. Abs. 3 Satz 1: Die Verarbeitung erfolgt „auf der Grundlage eines Vertrags oder eines anderen Rechtsinstruments“.
    Belegt: Dass ein Cloud-CRM Auftragsverarbeiter ist und ein Vertrag zur Auftragsverarbeitung (AVV) nötig ist; verantwortlich bleibt Ihr Unternehmen. Belegt nicht: „DSGVO-konform“ ist keine Eigenschaft eines Produkts, sondern einer Verarbeitung. Die Wiedergabe ist nicht amtlich; maßgeblich ist das Amtsblatt der EU.
  9. § 7 UWG, Unzumutbare Belästigungen

    Bundesministerium der Justiz, gesetze-im-internet.de · abgerufen am 2026-09-22 · gesetze-im-internet.de/uwg_2004/__7.html
    Abs. 2 Nr. 2: eine unzumutbare Belästigung ist stets anzunehmen „bei Werbung unter Verwendung einer automatischen Anrufmaschine, eines Faxgerätes oder elektronischer Post, ohne dass eine vorherige ausdrückliche Einwilligung des Adressaten vorliegt“. Abs. 3: keine Belästigung, wenn „ein Unternehmer im Zusammenhang mit dem Verkauf einer Ware oder Dienstleistung von dem Kunden dessen elektronische Postadresse erhalten hatte“, sie „zur Direktwerbung für eigene ähnliche Waren oder Dienstleistungen verwendet“, „der Kunde der Verwendung nicht widersprochen hat“ und „bei Erhebung der Adresse und bei jeder Verwendung klar und deutlich darauf hingewiesen wird, dass er der Verwendung jederzeit widersprechen kann“.
    Belegt: Dass Werbe-E-Mails eine vorherige ausdrückliche Einwilligung brauchen, mit der eng gefassten Ausnahme für Bestandskunden. Das gilt auch gegenüber Unternehmen. Belegt nicht: Keine Aussage zu einem Softwareprodukt. Keine Rechtsberatung für Ihren Einzelfall.
  10. HighLevel: Security and Compliance Overview

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-22 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000000574-highlevel-security-and-compliance-overview
    „All data is encrypted in transit with TLS version 1.2, or 1.3 and 2,048 bit keys or better.“ „Platform data is stored using AES-256 encryption.“ „Our product infrastructure resides in the United States.“
    Belegt: Die Angaben des Herstellers zu Verschlüsselung und zum Standort seiner Infrastruktur in den USA. Belegt nicht: Selbstauskünfte; kein Prüfbericht wird hier wiedergegeben.
  11. HighLevel: Understanding Pipelines

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-20 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000001982-understanding-pipelines
    „Pipelines are visual workflow tools that show the progress of leads, deals, or customers from start to finish.“ „A pipeline is made up of stages, with each stage representing a step in your sales or customer journey.“
    Belegt: Pipelines mit Phasen für Leads, Deals und Kunden. Belegt nicht: Keine Aussage zu Forecast-Genauigkeit oder Gewichtung nach Wahrscheinlichkeit.
  12. HighLevel: How to Create and Manage a Contact Form

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-22 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000004549-how-to-create-a-contact-form-in-highlevel-
    „When a new lead submits a HighLevel form, a contact record is automatically created so the information can be managed inside the CRM.“ Der Workflow-Auslöser „Form Submitted“ startet Folgeaktionen.
    Belegt: Dass eine Formularanfrage automatisch einen Kontakt anlegt und einen Workflow auslösen kann. Belegt nicht: Nichts über die Übernahme bestehender Formulare Ihrer Website.
  13. HighLevel: Getting Started with the New Conversations Experience

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-22 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000006610-getting-started-with-the-new-conversations-experience
    „Read the full history across Email, SMS, WhatsApp, Facebook/Instagram messages, and Internal Comments.“
    Belegt: Eine Kommunikationshistorie pro Kontakt über E-Mail, SMS, WhatsApp und soziale Netzwerke, mit internen Kommentaren. Belegt nicht: Jeder Kanal muss eigens verbunden werden. Nichts über die Synchronisation eines Exchange-Postfachs.
  14. HighLevel: Integrating Google with HighLevel Calendars

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-22 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000002369-integrating-google-with-highlevel-calendars
    „Google Calendar integration with HighLevel enables real-time scheduling, streamlined availability management, and seamless syncing across platforms.“ „Share the calendar link to start booking appointments!“
    Belegt: Buchbare Kalender mit Link und Synchronisation mit Google Kalender. Belegt nicht: Die gelesene Quelle behandelt Google, nicht Outlook oder Exchange: diese Anbindung ist im Test zu prüfen.
  15. HighLevel: Introduction to Workflows and Automations

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-20 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000002445-introduction-to-workflows-and-automations
    „A trigger is an event that sets your workflow into motion.“ „An action is the task performed in response to a trigger.“
    Belegt: Das dokumentierte Modell: ein Auslöser, dann Aktionen. Belegt nicht: Keine vollständige Liste der Auslöser, keine bezifferte Zeitersparnis.
  16. HighLevel: Getting Started With Smart Lists

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-22 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/48001062094-how-to-create-manage-smart-lists
    Eine Smart List ist „a dynamic contact list in HighLevel that updates automatically based on predefined filters and conditions.“
    Belegt: Dynamische Segmente, die sich mit den Daten aktualisieren. Belegt nicht: Die gefilterten Felder (Branche, Region, Kundenstatus) müssen existieren und gepflegt werden.
  17. HighLevel: Opportunities Widgets in Dashboards & Reports

    HighLevel Support · abgerufen am 2026-09-22 · help.gohighlevel.com/support/solutions/articles/155000008109-opportunities-widgets-in-dashboards-reports
    „Opportunities Widgets let you track and analyze your pipeline directly inside your dashboards and custom reports.“ 17 Widgets; Filter u. a. nach Status, Assigned User, Pipeline, Stage, Lead Value, Lost Reason, Source und Custom Fields.
    Belegt: Pipeline-Berichte in Dashboards, filterbar nach Verantwortlichem, Phase, Verlustgrund und Quelle. Belegt nicht: Kein Plan-Ist-Vergleich mit ERP-Umsätzen: Der Umsatz aus Aufträgen und Rechnungen liegt im ERP.
  18. HighLevel: Data Processing Agreement

    HighLevel · abgerufen am 2026-09-22 · gohighlevel.com/data-processing-agreement
    „HighLevel will act as a Processor of Customer Personal Data. Customer will act as the Controller of Customer Personal Data.“ „HighLevel is certified to the EU-U.S. Data Privacy Framework […]“.
    Belegt: Einen Auftragsverarbeitungsvertrag (HighLevel als Auftragsverarbeiter) und eine erklärte Zertifizierung nach dem EU-U.S. Data Privacy Framework. Belegt nicht: Er ersetzt weder Ihre Rechtsgrundlage noch Ihre Informationspflichten oder Löschfristen. Prüfen Sie die Zertifizierung am Tag des Abschlusses.